In dieser Datei wird die Installation und Benutzung des Cumulus Demoprogramms auf dieser CD-ROM erläutert. Zusätzlich zur Installationsanleitung finden Sie Informationen über das Konzept, das Cumulus zugrunde liegt und zu den Systemvoraussetzungen für Cumulus. Außerdem enthält diese Datei eine Beschreibung der gängigsten Aufgaben und Menübefehle, die Sie in Cumulus ausführen werden.
Schnellstart
Beschränkungen der Demoversion
Was ist Cumulus?
Systemvoraussetzungen
Installation
Installation der Clients und Konfiguration des Servers
Bedienung von Cumulus
Referenz
Adapter
Wenn Sie Cumulus sofort ausprobieren möchten, finden Sie hier eine Kurzanleitung für die Installation und den Start des Programms.
1. Stellen Sie sicher, daß Sie Cumulus auf einem farbfähigen Macintosh, der mit System 7 läuft, installieren (siehe Abschnitt “Systemvoraussetzungen”). Um Cumulus auf einem Power Macintosh zu starten, benötigen Sie zusätzlich die Systemerweiterung "QuickTime".
2. Kopieren Sie das Programm “Cumulus Demo” in einen neu angelegten Ordner auf Ihrer Festplatte.
3. Kopieren Sie den Ordner “Erfassungsfilter” in diesen Cumulus-Ordner auf Ihrer Festplatte (dieser Vorgang ist optional; wenn Sie nur mit PICT-Dateien arbeiten, brauchen Sie die zusätzlichen Erfassungsfilter nicht).
4. Kopieren Sie den Ordner “Übungen” auf Ihre Festplatte.
5. Starten Sie Cumulus, klicken Sie im Öffnen-Dialog auf “Abbrechen” und legen Sie anschließend eine neue Datenbank an, indem Sie “Neu…” aus dem Ablage-Menü wählen.
6. Katalogisieren Sie einige Bilder, indem Sie “Ordner katalogisieren…” aus dem Datensatz-Menü wählen und im darauf folgenden Dialog den vorher auf Ihre Festplatte kopierten Ordner “Übungen” auswählen und auf “Katalogisieren” klicken.
Diese Demoversion soll Ihnen die Möglichkeit geben, Cumulus unter möglichst realistischen Bedingungen auszuprobieren: Ihre tägliche Arbeit. Deshalb haben wir die Demoversion so erstellt, daß sie annähernd dieselben Möglichkeiten bietet wie das Vollprodukt. Sie können mit der Demoversion alles machen, was auch mit der Vollversion möglich ist mit den folgenden zwei Ausnahmen:
• Sie können nicht mehr als 50 Datensätze pro Cumulus-Datenbank anlegen (die Vollversion erlaubt die Katalogisierung beliebig vieler Bilder in einer Datenbank, abhängig vom verfügbaren Festplattenspeicher).
• Cumulus Demo kann nicht mehr als zwei Datenbanken gleichzeitig öffnen (die Vollversion kann beliebig viele Datenbanken gleichzeitig öffnen, abhängig vom verfügbaren Arbeitsspeicher).
Außerdem enthält das Vollprodukt Apples Systemsoftware QuickTime, CD-ROM-Software und natürlich Handbücher.
Cumulus ist ein Datenbankprogramm, das speziell für die Erstellung und Verwaltung von Bildarchiven konzipiert ist. Es kann als Einzelplatzversion ebenso verwendet werden wie als zentraler Bilddatenbankserver für viele Benutzer.
Bei der Entwicklung von Cumulus wurde viel Arbeit darauf verwendet, eine hohe Performanz des Programms zu erreichen, damit Sie nicht das schnellste Macintosh-Modell benötigen, nur um Ihre Bilder damit zu verwalten. Dies macht sich auch dann noch bemerkbar, wenn mehrere Benutzer gleichzeitig auf eine Cumulus-Datenbank zugreifen.
Um die Bandbreite eines Macintosh-Netzwerks bestmöglich zu nutzen, ist Cumulus als Client-Server-Lösung konzipiert. Ein zentrales Programm — der Server — bearbeitet Anfragen von anderen Programmen — den Clients — und schickt die Ergebnisse an sie zurück.
Wenn Sie Bilder mit Cumulus katalogisieren, also in die Datenbank aufnehmen, ermittelt der Clientteil des Programms die relevanten Daten aus der Bilddatei und übermittelt diese an den Serverteil von Cumulus, der die Daten in der Datenbank speichert.
Wenn Sie nach Bildern suchen oder die Informationen zu einem bestimmten Bild nachsehen möchten, schickt der Clientteil eine entsprechende Anfrage an den Serverteil. Der Server durchsucht die Datenbank dann nach den angefragten Daten und sendet diese zum Client zurück.
Auf diese Weise wird sowohl der Server- als auch der Client-Macintosh angemessen beanspucht und alle Benutzer haben gleichberechtigten Zugang zur Datenbank.
Um Cumulus zu benutzen, brauchen Sie:
• Einen farbfähigen Macintosh
Der Macintosh, auf dem Sie Cumulus installieren wollen, muß prinzipiell in der Lage sein, Farbe darzustellen. Es ist nicht notwendig, daß tatsächlich ein Farbmonitor angeschlossen ist. Zur Zeit erfüllen alle Macintosh-Modelle mit einem Motorola 68020, 68030 oder 68040 Prozessor diese Anforderung. Das sind die folgenden Modelle:
> Classic II und Color Classic
> LC, LC II und LC III
> Performa 200, 400 und 600
> SE/30
> Macintosh II, IIci, IIcx, IIfx, IIsi, IIvi und IIvx
> Centris 610, 650 und 660av
> Quadra 700, 800, 840av, 900 und 950
> PowerBook 140, 145, 160, 165c, 170 und 180
> PowerBook Duo 210 und 230
> Apple Workgroup Server 60, 80, 95
> Power Macintosh
Die folgenden Modelle unterstützen Cumulus nicht:
> Macintosh XL, 128, 512, Plus, SE und Classic
> Macintosh Portable und PowerBook 100
• 4 MB Hauptspeicher
Der Macintosh muß mit mindestens 4 MB Hauptspeicher (RAM) ausgestattet sein. Wenn mehr Hauptspeicher installiert ist, so kann die Zuweisung von mehr RAM an Cumulus eine Reihe von Funktionen erheblich beschleunigen.
• Festplatte
Um Cumulus Demo und die mitgelieferten Beispielbilder zu installieren, benötigen Sie circa 2 MB freien Speicherplatz auf Ihrer Festplatte. Wenn Sie weitere Bilder in die Datenbank aufnehmen wollen, benötigen Sie entsprechend mehr Platz auf der Festplatte.
• Einen Bildschirm mit mindestens 640 x 400 Punkten
Cumulus funktioniert zwar auf jedem Bildschirm ab 512 x 342 Punkten, um das Datenbankfenster allerdings gut darstellen zu können, empfehlen wir einen Bildschirm mit mindestens 640 x 400 Punkten. Ein Farbbildschirm ist nicht unbedingt notwendig.
• System 7
Cumulus benötigt Macintosh System 7 oder eine neuere Version, zum Beispiel 7.0.1, 7.1, 7.0.1P oder 7.1P.
• QuickTime
Um Cumulus oder Cumulus•Client auf einem Power Macintosh zu starten, benötigen Sie zusätzlich die Systemerweiterung "QuickTime".
Um einen Cumulus-Server zu installieren, gehen Sie folgendermaßen vor (ein Cumulus-Server enthält die vollständige Client-Funktionalität):
1. Legen Sie einen neuen Ordner auf Ihrer Festplatte an und nennen Sie ihn “Cumulus”.
2. Kopieren Sie das Programm “Cumulus Demo” in den neuen Ordner.
3. Kopieren Sie den Ordner “Erfassungsfilter” in den Cumulus-Ordner auf ihrer Festplatte (dieser Vorgang ist optional; wenn Sie nur mit PICT-Dateien arbeiten, brauchen Sie die zusätzlichen Erfassungsfilter nicht).
4. Wenn Sie eine Übungsdatenbank mit den mitgelieferten Bildern anlegen wollen, kopieren Sie den Ordner “Übungen” auf Ihre Festplatte.
5. Wenn Sie mit Adobe Photoshop, RagTime, QuarkXPress oder Aldus PageMaker arbeiten, möchten Sie auf Cumulus eventuell aus einer dieser Anwendungen heraus zugreifen. Dazu müssen Sie die entsprechenden Adapter installieren. Die Installation und Benutzung dieser Adapter wird im Abschnitt “Adapter” beschrieben.
Wenn Sie Cumulus als Einzelplatzversion ausprobieren wollen, ist die Installation hiermit abgeschlossen. Sie können Cumulus nun auf eigene Faust erforschen oder den Abschnitt “Bedienung von Cumulus” lesen, um Hinweise zu den häufigsten Arbeitsschritten zu erhalten. Eine kurze Beschreibung der Menübefehle können Sie im Abschnitt “Referenz” nachlesen.
Wenn Sie Cumulus’ Mehrbenutzerfähigkeit ausprobieren wollen, installieren Sie Cumulus•Client und konfigurieren Sie den Server wie nachfolgend beschrieben.
Um auf eine Cumulus-Datenbank von mehreren Macintosh aus zuzugreifen, müssen Sie zwei Dinge tun: Erstens müssen Sie Cumulus•Clients installieren — das Programm, mit dem über das Netzwerk auf eine Datenbank zugegriffen wird. Zweitens müssen Sie den Cumulus-Server so konfigurieren, daß der Zugriff von anderen Computern aus möglich ist.
Um Clients zu installieren, gehen Sie zu jedem gewünschten Client-Macintosh und installieren Sie Cumulus wie oben beschrieben (Abschnitt “Installation”). Kopieren Sie allerdings in Schritt 2 der Anleitung “Cumulus•Client” anstelle von “Cumulus Demo”.
Um den Server zu konfigurieren, müssen Sie sicherstellen, daß auf dem Server-Macintosh (wo sich “Cumulus Demo” befindet) “Programmverbindung” eingeschaltet ist und daß jeder gewünschte Benutzer (Client) eine Benutzerkennung hat:
1. Öffnen Sie das Kontrollfeld “Gemeinschaftsfunktionen” und stellen Sie sicher, daß Programmverbindung eingeschaltet ist. Dies ist der Fall, wenn der Knopf im Bereich “Programmverbindung” “Stop” anzeigt. Wenn Sie keinerlei Erfahrung mit den System 7 Netzwerkfunktionen haben, sollten Sie die entsprechenden Abschnitte in Ihrem Macintosh-Handbuch nachlesen. Schließen Sie nun das Kontrollfeld wieder.
2. Wählen Sie im Finder Cumulus Demo aus und wählen Sie dann “Gemeinsam nutzen…” aus dem Ablage-Menü. Kreuzen Sie im darauf folgenden Fenster die Option “Programmverbindung erlauben” an und schließen Sie das Fenster wieder.
3. Öffnen Sie nun das Kontrollfeld “Benutzer & Gruppen” und stellen Sie sicher, daß hier für jeden gewünschten Benutzer (Client) ein Symbol existiert. Um ein neues Symbol zu erzeugen, wählen Sie “Neuer Benutzer” aus dem Ablage-Menü und benennen Sie das Symbol entsprechend um.
4. Doppelklicken Sie auf jedes Benutzersymbol und stellen Sie sicher, daß bei den Benutzereinstellungen die Option “Programmverbindung erlauben” angekreuzt ist. Legen Sie für jeden Benutzer ein Kennwort fest. Schließen Sie am Ende alle Benutzerfenster und die Kontrollfelder und sichern Sie die geänderten Einstellungen, wenn der Macintosh Sie danach fragt.
Das war schon alles. Auf jede Datenbank, die Sie mit Cumulus auf diesem Macintosh öffnen, kann nun von allen Cumulus-Clients zugegriffen werden, vorausgesetzt, es besteht eine AppleTalk-Verbindung zwischen Server und Client. (Abgesehen von der Geschwindigkeit spielt es keine Rolle, ob diese Verbindung mit LocalTalk, PhoneNet, Ethernet, Token-Ring, einer Mischung aus diesen oder auch mit exotischeren Übertragungsmedien realisiert ist.) Sie können die Zugriffsmöglichkeit allerdings für jede einzelne Datenbank unterdrücken, indem Sie die Option “Mitbenutzung zulassen” im Datenbank-Menü von Cumulus ausschalten. Als Voreinstellung gilt für jede neue Datenbank, daß die Mitbenutzung zugelassen ist.
Nachdem Sie Cumulus erfolgreich installiert haben, können Sie damit arbeiten, um ein Gefühl für das Programm zu bekommen. Aus Platzgründen können wir hier nicht alles erläutern, was Sie mit Cumulus machen können. Wir werden uns stattdessen auf die häufigsten Arbeitsabläufe konzentrieren: das Anlegen einer neuen Datenbank, das Katalogisieren von Bildern, das Abrufen von Bildinformationen, die Eingabe von Stichworten und anderen Informationen und das Suchen von Bildern in der Datenbank.
Mit Ausnahme des Anlegens einer neuen Datenbank können alle diese Arbeiten gleichermaßen mit Cumulus Demo (Server) oder jedem Cumulus•Client ausgeführt werden. Um mit einer Datenbank vom Client aus zu arbeiten, muß diese Datenbank mit dem Serverporgramm geöffnet sein und der Client muß eine Verbindung zum Server haben:
1. Öffnen Sie die gewünschte Datenbank mit Cumulus Demo.
2. Starten Sie Cumulus•Client auf einem anderen Macintosh im Netzwerk. Wenn Cumulus•Client bereits gestartet ist, wählen Sie “Bildkatalog mitbenutzen…” aus dem Ablage-Menü.
3. Es erscheint ein Dialog, in dem Sie eine Cumulus-Bilddatenbank im AppleTalk-Netzwerk auswählen können. Wählen Sie im unteren linken Bereich die gewünschte Netzwerkzone aus (wenn Ihr AppleTalk-Netzwerk nur aus einer Zone besteht, entfällt dieser Schritt), wählen Sie dann im oberen linken Bereich den Macintosh aus, auf dem sich die gewünschte Datenbank befindet und schließlich wählen Sie im rechten Bereich die gewünschte Datenbank aus und klicken Sie auf OK.
4. Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein und klicken Sie auf OK. Cumulus öffnet nun das Katalogfenster.
Wenn es Probleme beim Verbindungsaufbau zur Cumulus-Datenbank gibt, überprüfen Sie anhand des Abschnitts “Installation der Clients und Konfiguration des Servers”, ob alle notwendigen Vorbereitungen korrekt durchgeführt wurden.
Sie können nur mit Cumulus Demo eine neue Datenbank anlegen, nicht mit Cumulus•Client.
1. Wählen Sie “Neu…” aus dem Ablage-Menü.
2. Geben Sie einen Namen für die Datenbank ein und klicken Sie auf OK.
Das war schon alles! Die Datenbank ist nun angelegt. Sie oder jeder andere Client kann jetzt mit dem Katalogisieren von Bildern beginnen. Vielleicht möchten Sie aber vorher noch Voreinstellungen an der Datenbank vornehmen. Dazu rufen Sie “Voreinstellungen…” aus dem Datenbank-Menü auf. Die verschiedenen Optionen sind im Abschnitt “Referenz” weiter unten beschrieben.
Bilder werden mit dem Server und mit Cumulus•Client auf die gleiche Weise katalogisiert. Sie können entweder ein einzelnes Bild oder alle Bilder in einem Ordner oder auf einer Festplatte (oder einem anderen Volume) katalogisieren. Die folgenden Dateiformate werden dabei zur Zeit unterstützt: EPSF, MacPaint, Photoshop, PICS, PICT, QuickTime und TIFF. Die offene Architektur von Cumulus ermöglicht es, andere Formate durch die nachträgliche Installation eines entsprechenden Filters zu katalogisieren. Canto und andere Softwarehersteller planen und arbeiten an der Entwicklung weiterer Erfassungsfilter.
Um Bilder zu katalogisieren:
1. Öffnen Sie die Bilddatenbank, in die Sie die Bilder aufnehmen wollen.
2. Wenn Sie ein einzelnes Bild katalogisieren wollen, wählen Sie “Bilddatei katalogisieren…” aus dem Datensatz-Menü, wählen Sie im Öffnen-Dialog die gewünschte Bilddatei aus und klicken Sie auf “Öffnen”.
Um alle Bilder in einem Ordner oder auf einer Festplatte zu katalogisieren, wählen Sie “Ordner katalogisieren…” aus dem Datensatz-Menü, wählen Sie im Öffnen-Dialog den gewünschten Ordner aus (kein Doppelklick) und klicken Sie auf “Katalogisieren”.
Beide Befehle erlauben Ihnen die Voreinstellung verschiedener Angaben zu den Bildern, indem Sie im Öffnen-Dialog auf “Optionen…” klicken. Dadurch wird ein weiterer Dialog geöffnet, in dem Sie den zu katalogisierenden Bildern Notizen, Stichworte und einen Status zuordnen, die Bilddateien beim Katalogisieren in einen Sammelordner kopieren lassen und entscheiden können, ob bereits katalogisierte Bilder ausgelassen werden sollen oder nicht.
Cumulus liest nun die benötigten Informationen aus der Bilddatei und erzeugt eine Miniaturansicht des Bildes. Informationen und Miniatur werden dann im Bildkatalog gespeichert, so daß Cumulus anschließend nicht mehr auf die Originaldatei zugreifen muß, es sei denn, Sie wollen das Bild bearbeiten oder im Erzeugerprogramm ansehen. Dadurch ist Cumulus besonders gut geeignet, große Bildersammlungen zu verwalten, die nicht immer online sein können, zum Beispiel CD-ROM.
Sie können vor der Katalogisierung von Bildern die Qualität der Miniatur im Voreinstellungen-Dialog des Datensatz-Menüs einstellen. Miniaturen mit hoher Qualität sehen in der Regel besser aus, benötigen aber auch mehr Speicherplatz in der Datenbank.
Sie können Bilder oder Ordner auch katalogisieren, indem Sie ihr Symbol auf das Cumulus-Symbol im Finder ziehen (drag-and-drop). Cumulus katalogisiert die Bilder dann in die Datenbank, deren Fenster vorne liegt. Ist keine Datenbank geöffnet, fordert Cumulus Sie auf, eine Datenbank auszuwählen.
Wie die Grundinformationen über die Bilder in Cumulus angezeigt werden, hängt davon ab, ob die Text- oder die Bildanzeige aktiv ist. Um zwischen den beiden Anzeigen zu wechseln, klicken Sie auf den entsprechenden Knopf oben links im Katalogfenster. Wenn diese Knöpfe nicht verfügbar sind, zeigt Cumulus gerade das Verwaltungsfenster der Datenbank. Wechseln Sie in das Katalogfenster indem Sie “Bildkatalog” aus dem Einblendmenü oben links im Fenster oder aus dem Datenbank-Menü wählen.
In der Textanzeige wird in einer Tabelle zu jedem Bild der Bildname, der Dateityp, die Bildtiefe (Schwarzweiß, Graustufen oder Farbe), die Auflösung und das Änderungsdatum Datensatzes angezeigt. Die Tabelle kann nach all diesen Feldern sortiert werden, indem Sie auf die entsprechende Spaltenüberschrift klicken.
In der Bildanzeige müssen Sie die Miniatur des gewünschten Bildes auswählen, um zu diesem Bild dieselben Informationen wie in der Textanzeige zu sehen.
Um weitere Informationen zu einem Bild zu sehen, doppelklicken Sie auf den Datensatz (Miniatur oder Textzeile). Cumulus öffnet dann ein Fenster mit einer Reihe zusätzlicher Informationen zum Bild, zum Beispiel dem Erstellungsdatum der Bilddatei und der Bildhöhe. Die Information in diesem Fenster ist für jedes katalogisierte Bild verfügbar. Darüberhinaus erhalten Sie durch Klicken auf “i” neben der Miniatur weitere formatspezifische Informationen, zum Beispiel im Bild verwendete Schriften und Farben (für MacPaint-Bilder gibt es diese Zusatzinformationen nicht).
Es gibt zwei grundsätzliche Arten von Bildinformationen, die Cumulus zu jedem Bild speichert: Die meisten Informationen ermittelt Cumulus automatisch bei der Katalogisierung des Bildes und können von Ihnen nicht verändert werden. Beispiele für diese Informationen sind der Dateityp und die Größe das Bildes oder das Änderungsdatum des Datensatzes. Andere Informationen wiederum können von Ihnen eingegeben und verändert werden. Dazu gehören der Bildname, Notizen, der Name des Erfassers, der Status und die Stichwortliste.
Um diese Informationen für ein Bild zu bearbeiten, müssen Sie das entsprechende Bildinformationenfenster öffnen, wie es im vorigen Abschnitt beschrieben ist. Zum Ändern des Bildnamens, des Erfassernamens und der Notizen klicken Sie einfach in das entsprechende Feld und geben Sie die Änderungen ein.
Um ein neues Stichwort einzugeben, klicken Sie auf “+” über der Stichwortliste. Cumulus zeigt einen Dialog mit der Stichwortliste für diese Datenbank. Doppelklicken Sie auf das gewünschte Stichwort oder klicken Sie auf “Neu…”, um ein neues Stichwort anzulegen. Jedes neu angelegte Stichwort wird zur Liste hinzugefügt und steht allen Benutzern der Datenbank zur Verfügung. Weitere Veränderungsmöglichkeiten für die Stichwortliste haben Sie, wenn Sie “Stichwortliste…” aus dem Datensatz-Menü wählen. Hier können Sie Stichworte im- und exportieren, verändern und löschen.
Um ein Stichwort aus einem Datensatz zu entfernen, wählen Sie das Stichwort aus und klicken Sie auf “-”.
Der Umgang mit der Statusliste funktioniert ganz ähnlich, nur daß einem Bild immer genau ein Status zugeordnet wird — jeder Datensatz kann beliebig viele Stichworte haben — und daß die Statusliste nur mit dem entsprechenden Befehl aus dem Datensatz-Menü geändert werden kann.
Änderungen im Bildinformationenfenster werden nicht automatisch gesichert. Wenn Sie das Fenster schließen, fragt Cumulus, ob gemachte Änderungen gesichert werden sollen. So können Sie an dieser Stelle Ihre Meinung noch ändern. Sie können die Bildinformationen auch sichern, ohne das Informationenfenster zu schließen, indem Sie “Sichern” aus dem Ablage-Menü wählen.
Cumulus kann sehr schnell nach Datensätzen suchen, unabhängig davon, ob Sie mit dem Server oder dem Client arbeiten. Sie können nach einer Vielzahl von Informationen suchen, einschließlich der Notizen und Stichworte.
Um nach einem Bild zu suchen, wählen Sie “Suchen…” aus dem Datensatz-Menü. Im darauf folgenden Fenster können Sie das Suchkriterium eingeben, wie im Suchdialog des Finders: Bestimmen Sie aus den Einblendmenüs von links nach rechts Ihr Suchkriterium und klicken Sie dann auf “Suchen”. Cumulus zeigt im Katalogfenster alle gefundenen Datensätze an.
Beachten Sie, daß Cumulus auch unter den Bildern weitersuchen kann, die im Katalogfenster angezeigt werden. So können Sie nach Bildern suchen, die mehreren Kriterien entsprechen sollen.
Beispiel: Um alle EPSF-Bilder von Autos zu finden, suchen Sie zuerst nach Datensätzen, die das Stichwort “Auto” enthalten und dann nach Bildern, die im Format “EPSF” sind. Klicken Sie bei der zweiten Suche auf “Weitersuchen” anstatt auf “Suchen”. Da Cumulus nur noch unter den angezeigten Bildern (mit Stichwort Auto) sucht, ist das Endergebnis der Suche das Gewünschte: alle EPSF-Bilder mit Autos. Wenn Sie mit dem Suchergebnis zufrieden sind, klicken Sie auf “Fertig”.
Um wieder alle Bilder im Katalogfenster anzuzeigen, wählen Sie “Alle anzeigen” aus dem Datensatz-Menü oder klicken Sie bei gedrückter Wahltaste auf “Weitersuchen”.
In diesem Abschnitt werden die Menübefehle von Cumulus in Kürze erläutert. Aus Platzgründen haben wir auf die Erklärung von Befehlen verzichtet, die genauso wie in anderen Programmen funktionieren, zum Beispiel “Neu…” oder “Kopieren”.
“Registrierung drucken…” ist nur in der Cumulus-Vollversion verfügbar.
“Bildkatalog mitbenutzen” ermöglicht den Zugriff auf einen Bildkatalog im Netzwerk (auch wenn Sie mit Cumulus Demo, also einem Server arbeiten). Die gewünschte Datenbank muß hierzu von einem Cumulus-Server im Netzwerk geöffnet sein (siehe auch Abschnitt “Bedienung von Cumulus”).
“Sichern” ist meistens nicht verfügbar. Dieser Befehl steht nur zur Verfügung, wenn ein Bildinformationenfenster offen ist, in dem Änderungen gemacht wurden. Andere Änderungen an der Datenbank werden automatisch gesichert.
“Alles auswählen” wählt alle Datensätze des geöffneten Katalogs aus. Wenn eine
Originalansicht eines Bildes geöffnet ist, wählt der Befehl den gesamten Inhalt
aus.
“Vergrößern” vergrößert die Darstellung eines Bildes in der Originalansicht.
Der Befehl ist nur verfügbar, wenn das vorderste Fenster eine Originalansicht
eines Bildes ist.
“Verkleinern” verkleinert die Darstellung eines Bildes in der Originalansicht.
Der Befehl ist nur verfügbar, wenn das vorderste Fenster eine Originalansicht
eines Bildes ist.
Dieses Menü steht nur im Serverprogramm, also in Cumulus Demo zur Verfügung. Es enthält Befehle für die Verwaltung der Datenbank als Ganzes (im Gegensatz zu den Inhalten der Datenbank).
“Mitbenutzung zulassen” zeigt an, ob die die Datenbank von Clients über das Netzwerk mitbenutzt werden kann (wenn ein Häkchen vor dem Befehl zu sehen ist). Um diesen Status zu ändern, rufen Sie den Befehl einmal auf.
“Sicherungskopie…” erzeugt eine komprimierte Kopie der Datenbank, in der redundante Informationen wie zum Beispiel Indizes fehlen. Die gesamte Bildinformation ist zwar in der Sicherungskopie vorhanden, es dauert aber länger, die Sicherungskopie zu öffnen, da die Sekundärinformationen für die Datenbank erst errechnet werden müssen.
“Komprimieren…” entfernt unbenutzen Speicherplatz aus der Datenbank, um den Speicherbedarf der Datenbank zu verringern. Unbenutzter Speicher entsteht beim Löschen und Verändern von Datensätzen.
“Wiederherstellen…” generiert die Indizes einer Datenbank neu. Normalerweise informiert Cumulus Sie darüber, wenn eine Wiederherstellung der Datenbank erforderlich ist.
“Gelöschte Datensätze wiederherstellen” kann unter bestimmten Umständen die Löschung von Datensätzen rückgängig machen. Der Befehl ist nur verfügbar, wenn die entsprechende Option bei den Datenbank-Voreinstellungen angekreuzt ist. Datensätze, die vor der letzten Komprimierung der Datenbank gelöscht wurden, sind in keinem Fall wiederherstellbar.
“Dateiverweise prüfen” (oder “Alle Dateiverweise prüfen”) veranlaßt eine Überprüfung, ob sich die ausgewählten (oder alle) Bilder noch dort befinden, wo sie bei der Katalogisierung oder der letzten Überprüfung waren. Wenn ein Bild nicht gefunden wird, können Sie einen neuen Dateiverweis angeben.
“Verwaltung” wechselt in die Verwaltungsansicht des Datenbankfensters. In diesem Fenster werden anstelle des Bildkatalogs Informationen über die Benutzung und den Status der Datenbank angezeigt. Zu diesen Informationen gehören die angemeldeten Benutzer, ein Protokoll über die Aktivitäten in der Datenbank, die Datenbankauslastung, die Anzahl der wiederherstellbaren Datensätze (wenn es welche gibt, siehe “Gelöschte Datensätze wiederherstellen”) und Informationen über verfügbaren Speicher und Speicherbedarf.
“Bildkatalog” wechselt in die Katalogansicht des Datenbankfensters.
“Voreinstellungen…” öffnet einen Dialog, in dem Sie Einstellungen für die aktuelle Datenbank vornehmen können. Sie können hier einen Sammelordner festlegen, in dem die katalogisierten Bilder konzentriert werden; Einstellungen zur Protokolldatei festlegen; Vorgaben zur Sicherheit und Geschwindigkeit der Datenbank machen; festlegen, ob gelöschte Datensätze wiederherstellbar sein sollen und ein Kennwort für den Schreibzugriff der Datenbank vergeben. Wer dieses Kennwort nicht kennt, kann nur Informationen aus der Datenbank abrufen, keine Informationen eingeben.
Das Datensatz-Menü enthält Befehle für die Arbeit mit Datensätzen und Bilddateien.
“Stichwortliste…” öffnet einen Dialog, in dem Sie die Stichwortliste verwalten und verändern können. Sie können hier Stichworte hinzufügen, verändern und löschen. Außerdem können Stichworte im- und exportiert werden. Stichworte können Bildern zugeordnet werden, um die spätere Suche nach Bildern zu vereinfachen. Ein Bild kann beliebig viele Stichworte haben.
“Statusliste…” funktioniert ähnlich wie “Stichwortliste…”, nur das in dem Dialog die Statusliste bearbeitet wird. Ein Status zeigt die Mitgliedschaft eines Bildes in einer von mehreren sich ausschließenden Gruppen von Bildern an. Die Statusliste könnte zum Beispiel die Status “Gescannt”, “Farbkorrigiert” und “Geprüft” enthalten, so daß den Bildern entsprechend ihres Zustandes im Bearbeitungsprozeß der passende Status zugeordnet werden kann. Jedes Bild hat immer genau einen Status. Wenn Sie keine Statusliste definieren, haben alle Bilder den voreingestellten Status “Status”.
“Bilddatei katalogisieren…” ermöglicht die Katalogisierung einer einzelnen Bilddatei. Der Befehl ist im Abschnitt “Bilder katalogisieren” näher beschrieben.
“Ordner katalogisieren…” katalogisiert alle Bilder in einem Ordner oder auf einem Volume. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Bilder katalogisieren”.
“Informationen” öffnet das Bildinformationenfenster zum ausgewählten Datensatz, in dem detaillierte Informationen zum Bild gezeigt werden. Das Informationenfenster wird auch geöffnet, wenn Sie im Katalogfenster auf den Datensatz doppelklicken. Wenn das vorderste Fenster ein Bildinformationenfenster ist, heißt der Menübefehl “Zusatzinformationen” und führt zu den formatspezifischen Informationen des Datensatzes. Zu diesen Informationen gelangen Sie auch, wenn Sie auf “i” im Bildinformationenfenster klicken.
“Ansicht” öffnet eine Originalansicht für jedes ausgewählte Bild. Das Bild wird
dabei in der Originalgröße gezeigt und kann in die Zwischenablage kopiert
werden.
“Bild bearbeiten” öffnet das Originalbild mit dem Erzeugerprogramm.
“Aktualisieren” gleicht die ausgewählten Datensätze mit den Originaldateien ab, aktualisiert gegebenenfalls die Änderungen und erzeugt eine neue Miniatur.
“Bilddatei finden” wechselt in den Finder, öffnet dort den Ordner, in dem sich die in Cumulus ausgewählten Bilder befinden und wählt die Bilddateien aus.
“Bilddatei kopieren” ermöglicht Ihnen, das ausgewählte Bild an einen neuen Ort zu kopieren. Der Datensatz behält den Dateiverweis zur Originaldatei.
“Suchen…” führt zum Suchdialog von Cumulus. Die Benutzung dieses Dialogs ist im Abschnitt “Bilder suchen” ausführlicher beschrieben.
“Alle anzeigen” zeigt alle im Katalog vorhandenen Datensätze an. Dieser Befehl ist sinnvoll, wenn vorangegangene Suchen zur Anzeige einer Bildauswahl geführt haben.
“Exportieren…” schreibt alle ausgewählten Datensätze in eine spezielle Exportdatei. Diese können dann in eine andere Cumulus-Datenbank importiert werden.
“Importieren…” importiert Datensätze, die vorher aus einer anderen (oder derselben) Datenbank exportiert wurden.
“Voreinstellungen…”führt zu einem Dialog, in dem Sie Einstellungen zum Katalogisieren und zur verwendeten Maßeinheit machen können.
Sie können festlegen, ob beim Katalogisieren von Bildern automatisch das Bildinformationenfenster geöffnet werden soll und in welcher Qualität die Miniaturen erzeugt werden sollen (beide Einstellungen haben keinen Einfluß auf bereits katalogisierte Bilder).
Für Cumulus 1.2 stehen verschiedene Adapter zur Verfügung, mit denen Sie aus anderen Programmen heraus Bilddateien öffnen oder importieren, die mit Cumulus verwaltet werden. Adapter gibt es zur Zeit für Photoshop, QuarkXPress, PageMaker und RagTime. Canto und andere Hersteller arbeiten an weiteren Adaptern, um diese Funktionalität auch für andere Programme zur Verfügung stellen zu können.
Der Photoshop-Adapter funktioniert ab Version 2.0 von Adobe Photoshop.
Installation
1. Kopieren Sie die Datei “Cumulus PS Adapter” in den Ordner, in dem sich die PlugIns für Photoshop befinden.
2. Starten Sie Photoshop.
3. Bei korrekter Installation erscheint im Importieren-Untermenü des Ablage-Menüs der Menüpunkt “Cumulus [D]…”.
Der XPress-Adapter funktioniert ab Version 3.0 von QuarkXPress.
Installation
1. Kopieren Sie die Datei “Cumulus XT Adapter” in den Ordner, in dem sich auch das Programm “QuarkXPress” befindet.
2. Starten Sie QuarkXPress.
3. Bei korrekter Installation erscheint im Hilfsmittel-Menü der Menüpunkt “Cumulus…”.
Anmerkung
Dieser Adapter ist an das OPI-Konzept der Firma Helios wie folgt angepaßt:
Existiert zu der zu importierenden Bilddatei im selben Ordner eine Datei mit dem Namenszusatz “.lay”, so wird diese statt der Originaldatei importiert.
Der PageMaker-Adapter funktioniert ab Version 4.2 von Aldus PageMaker.
Installation
1. Kopieren Sie die Datei “Cumulus.add” in den Ordner “Additions” im Aldus-Ordner. Der Aldus-Ordner befindet sich entweder im Systemordner oder in demselben Ordner wie das Programm PageMaker.
2. Starten Sie PageMaker.
3. Bei korrekter Installation erscheint im Aldus Additions-Untermenü des Option-Menüs der Menüpunkt “Cumulus…”.
Anmerkung
Dieser Adapter ist an das OPI-Konzept der Firma Helios wie folgt angepaßt:
Existiert zu der zu importierenden Bilddatei im selben Ordner eine Datei mit dem Namenszusatz “.lay”, so wird diese statt der Originaldatei importiert.
Der RagTime-Adapter funktioniert ab Version 3.1|7 von RagTime.
Installation
1. Kopieren Sie die Datei “Cumulus RT Adapter” in den Ordner “Scanner” im B&E-Ordner von RagTime. Der B&E-Ordner befindet sich entweder im Systemordner oder in demselben Ordner wie das Programm RagTime.
2. Starten Sie RagTime.
3. Bei korrekter Installation erscheint im Scannen-Untermenü des Bilder-Menüs der Menüpunkt “Cumulus…”.
1. Führen Sie den Befehl “Cumulus…” aus. In Photoshop befindet sich dieser Befehl im Importieren-Untermenü des Ablage-Menüs, in QuarkXPress befindet er sich im Hilfsmittel-Menü, in PageMaker ist er im Aldus Additions-Untermenü des Option-Menüs und in RagTime finden Sie den Befehl im Scannen-Untermenü des Bilder-Menüs.
2. Der Adapter sucht nun nach einem laufenden Cumulus- bzw. Cumulus•Client-Programm. Sollte keines der genannten Programme laufen, durchsucht der Adapter nun alle angeschlossenen Volumes nach Cumulus bzw. Cumulus•Client und startet es.
3. Cumulus bzw. Cumulus•Client wird in den Vordergrund gebracht und zeigt eines der folgenden Fenster (je nachdem aus welchem Programm es gestartet wurde):
4. Öffnen Sie eine Bilddatenbank, wählen Sie ein Bild darin aus und klicken Sie im oben abgebildeten Fenster auf OK.
5. Die zugehörige Bilddatei wird nun von Photoshop geöffnet beziehungsweise von QuarkXPress, PageMaker oder RagTime importiert.